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Klaus Bergmann, Direktor Regionalökonomische Forschung bei RegioAnalyse Deutschland GmbH

Klaus Bergmann

Direktor Regionalökonomische Forschung

RegioAnalyse Deutschland GmbH

Die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland sind nicht einfach Statistiken – sie sind reale Chancen und Herausforderungen für Millionen von Menschen. Meine Arbeit konzentriert sich darauf zu verstehen, wie wir diese Lücken schließen können, nicht durch Wunschdenken, sondern durch datengestützte Analysen und strategische Investitionen.

Klaus Bergmann

Karrierepath

Berufliche Entwicklung

1

2000–2007

Studium an der Humboldt-Universität Berlin

Wirtschaftsgeographie und Statistik. Während meines Studiums in Berlin erlebte ich die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland hautnah – das prägte meine Karriererichtung fundamental.

2

2007–2012

Promotion an der Universität Potsdam

Dissertation über die langfristige Konvergenzentwicklung ostdeutscher Bundesländer. Fünf Jahre intensive Forschung zur Frage: Wie schnell schließen sich die regionalen Lücken wirklich?

3

2012–2017

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg

Leiter einer Forschungsgruppe zu regionalen Arbeitsmarktdynamiken. Ich untersuchte, wie sich Arbeitslosigkeit regional unterscheidet und welche Strukturen dahinterstecken. Zahlreiche Publikationen in Fachzeitschriften.

4

2017–heute

Direktor Regionalökonomische Forschung, RegioAnalyse Deutschland GmbH

Leitung des Teams für Regionalwirtschaftliche Analysen. Ich verbinde theoretisches Wissen mit praktischen Lösungen – und führe Studien für Bundes- und Landesministerien durch, die wirklich Einfluss haben.

Fachgebiete

Meine Spezialisierungen

15 Jahre Erfahrung in der Analyse regionaler Wirtschaftsunterschiede und Konvergenzprozessen.

BIP pro Kopf und regionale Disparitäten

Analyse der Bruttoinlandsprodukte auf Bundesländerebene. Ich untersuche, wo die Unterschiede entstehen, wie sie sich entwickeln, und was das für die Zukunft bedeutet.

Ost-West Angleichung seit 1990

Die Konvergenz zwischen östlichen und westlichen Bundesländern war eines der großen Ziele der Wiedervereinigung. Ich zeige auf, wie weit wir gekommen sind und wo wir steckengeblieben sind.

Regionale Arbeitsmarktdynamiken

Arbeitslosenquoten sind nicht überall gleich – und die Gründe dafür sind komplex. Ich analysiere, warum manche Regionen florieren und andere kämpfen.

Strukturförderung und Infrastruktur

Welche Investitionen funktionieren wirklich? Ich evaluiere Strukturfonds, Infrastrukturprojekte und ihre tatsächlichen Auswirkungen auf Regionen – nicht nur in der Theorie.

Methodische Datenanalyse

Makroökonomische Datenanalyse kombiniert mit qualitativen Fallstudien. Ich arbeite mit statistischen Modellen, aber ich vergesse nie, dass dahinter Menschen und ihre Lebensrealität steckt.

Politikberatung und Strategieentwicklung

Meine Analysen sind für Entscheidungsträger gemacht – klar, umsetzbar und fundiert. Ich helfe Bundes- und Landesministerien, bessere Strategien zu entwickeln.

Wer ich bin und warum mir das alles wichtig ist

Ich bin seit 15 Jahren als Wirtschaftsgeograph und Regionalökonom tätig. Aber das klingt vielleicht trockener als es tatsächlich ist. Was mich antreibt, ist eigentlich eine einfache Frage: Warum gibt es so große Unterschiede zwischen Regionen – und was können wir dagegen tun?

Diese Frage ist nicht neu. Nach der Wiedervereinigung 1990 war es eine der großen Hoffnungen, dass sich die wirtschaftlichen Lücken schnell schließen würden. Drei Jahrzehnte später sehen wir: Es ist komplizierter. Es gibt echte Fortschritte – aber auch Plateaus. Manche Regionen haben sich beeindruckend entwickelt, andere kämpfen immer noch.

Das fasziniert mich. Nicht als abstrakte Statistik, sondern als reale Frage: Was funktioniert? Welche Investitionen bringen echte Veränderung? Wie können wir Strukturförderung smarter gestalten? Das ist der Kern meiner Arbeit – und das ist auch das, das ich gerne vermittele.

15

Jahre Erfahrung in Regionalökonomie

50+

Studien und Publikationen

30+

Regionen analysiert

12

Bundesländer im Fokus

Aktuelle Schwerpunkte

Worauf ich mich gerade konzentriere

Konvergenzgeschwindigkeit neu bewerten

Die klassischen Messgrößen für Ost-West-Angleichung sind nicht mehr ausreichend. Ich entwickle neue Indikatoren, die auch Lebensqualität, Innovationsfähigkeit und Zukunftspotenzial abbilden – nicht nur BIP pro Kopf.

Infrastruktureffekte langfristig messen

Welche Infrastrukturprojekte haben wirklich langfristige Auswirkungen? Ich analysiere große Investitionen – Autobahnen, Bahnstrecken, Digitalisierung – und deren tatsächliche Effekte auf regionale Entwicklung.

Strukturförderung 2.0: Über 2027 hinaus

Die EU-Strukturfonds müssen sich wandeln. Ich arbeite an Szenarien, wie zukünftige Förderung aussehen könnte – basierend auf 15 Jahren Erfahrung mit dem, was funktioniert hat und was nicht.

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